Zweite Veranstaltung

Program 28.09.2013   (Änderungen vorbehalten***)

 

Von den Reaktionen der Zivilgesellschaft

Paramilitarismus, Demobilisierung und Versöhnung:  acht Jahren nach dem Gesetz der Gerechtigkeit und des Friedens.

Diana Paola Garcia, Politikwissenschaftlerin

Landrückgabe und Schadensersatz für Kriegsopfer. Postkonflikt in Kolumbien?  –  Die Integration und Annäherung der Opfer des bewaffneten Konfliktes an den Staat durch ein Reparationsprojekt? – Chancen und Grenzen im Fall Mampuján.

Maria Paula Santana, Forscherin in Demobilisierung, Wiedereingliederung und  Übergangsgerechtigkeit

Christian Wimberger, Forscher in Lateinamerikastudien und sozialwissenschaftliche Konfliktforschung

Friedensgemeinschaften in Kolumbien. Vorstellung des Dokumentarfilms: “Ohne euch wären wir nicht hier”. (***)           

Dominique Doujenis, Soziologin, Politikwissenschaftlerin und Filmemacherin.

 

Mittagspause mit kolumbianischem Essen

 

Von den negativen Facetten des Konfliktes

 

Politische Verfolgung, Straffreiheit und Opfer des staatlichen Versagens. Kriminalisierung sozialer Bewegungen.

Ivan Forero, von Movimiento de Víctimas de Crímenes de Estado – Colombia

Moderation: Christiane Schulz, Menschenrechte Expertin mit Schwerpunkt Kolumbien

Bergbau und Kontrolle natürlicher Ressourcen, sowie des Landeigentums vs. das Gesetz der vorherigen Zustimmung („consulta previa“) in Kolumbien.     (***)

Stephanie Gailer, Rechtsberaterin der indianische Gemeinde Kogi, Arhuaco, Malayo

Prozess und Friedensverhandlungen mit den FARC  

Stephan Ofteringer, von Bischöfliches Hilfswerk Misereor

 Indigenen Gemeinschaften und Kulturen: andere Geschichte von viel mehren Betroffenen.

Ana Maria Angulo Reyes,

Kulturelle Abschlussveranstaltung

Teilnehmerbeiträge: Kostenlos

Ort: Eine Welt Haus

Weitere Infos: praktikum@oeku-buero.de

Veranstaltungsträger und Informationen:

Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.
Tel: 089/4485945
praktikum@oeku-buero.de

 

Über unsere ReferentInnen: 

Christiane Schulz ist eine Politikwissenschaftlerin, Expertin in Menschenrechtsfragen, arbeitet zu Lateinamerika mit den regionalen Schwerpunkten Kolumbien, Guatemala und Mexiko.

Diana Paola Garcia, Wissenschaftlerin und Forscherin. Sie studierte Politikwissenschaften an der Universidad Nacional in Bogota Kolumbien und spezialisierte sich 2008 in Government, Management and public affairs (Master) sowie 2012 in Philosophie, Politik und Wirtschaft (Master). Seit 2008 berät sie Nichtregierungsorganisationen und indigene Organisationen in Kolumbien in den Themen zivile Konflikttransformation, Menschenrechte und Wiedergutmachung und Entschädigung der Opfer. Derzeit forscht sie zum Thema transitional justice, Gerechtigkeit und Garantien der Nicht-Wiederholung.

Maria Paula Santana, Wissenschaftlerin und Forscherin in internationalen Politik, Demobilisierung und Wiedereingliederung, Übergangsgerechtigkeit, Menschenrechte und Konflikte. Forschungs-Assistentin für Menschenrechte und Übergangsgerechtigkeiten Kolumbien.

Christian Wimberger, Wissenschaftler und Forscher. Er studierte Lateinamerikastudien und sozialwissenschaftliche Konfliktforschung in Eichstätt und Augsburg. Während zwei längerer Aufenthalte in Kolumbien beschäftigte er sich mit den sich wandelnden Dynamiken des bewaffneten Konfliktes sowie und der aktuellen Reparationspolitik. Unter anderem arbeitete er an dem Projekt „Integration des Do No Harm-Ansatzes in der Politik der Rückerstattung geraubter Ländereien“ des Menschenrechtszentrum der Nationalen Universität in Bogotá mit. In seiner Master-Arbeit geht er  anhand einer Studie über den Fall Mampuján der Frage nach, wie die Opfer des bewaffneten Konfliktes den Staat wahrnehmen und wie sich die Beziehungen zwischen ihnen und den Institutionen im Rahmen des Reparationsprozesses wandeln.

Ivan Forero arbeitet bei MOVICE: Movimiento de Víctimas de Crímenes de Estado – Colombia. Eine  Bewegung gegen die Straflosigkeit in Kolumbien. Er ist ein Kolumbianischer Soziologe und Geschichtswissenschaftler, Verteidiger der Menschenrechte und im Exil seit 15 Jahren.  Mitglied von Project “Kolumbien, niemals wieder Verbrechen gegen die Menschlichkeit” (“Colombia Nunca Mas Crímenes de Lesa Humanidad”) und Aktivist der MOVICE, Madrid-Sitz. Koordinator des World Social Forum für Migration und Mitglied der Plattform für das Recht auf Rechte, eine Veranstaltungsfläche innerhalb der 15M, Bewegung der Empörte in Madrid. Ex-Koordinator des Bereichs für soziale Bewegungen und Studien von der spanischen Kommission für Flüchtlingshilfe CEAR.

Stephanie Gailer, Forscherin an der Ludwig-Maximilians-Universität München              Anthropologin und Forscherin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Rechtsberaterin der indianische Gemeinde Kogi, Arhuaco, Malayo.

Stephan Ofteringer,  Berater für Menschenrechte in Kolumbien des Bischöflichen Hilfswerks Misereor. Er berät Partnerorganisationen des Hilfswerks bei ihrer Menschenrechtsarbeit und bei Informationsarbeit im System der Vereinten Nationen.

Dominique Doujenis, Soziologin und Politikwissenschaftlerin. Künstlerin und Filmemacherin.

Infos: http://www.doujenis.com

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